1.Ein ansprechendes Anschreiben ohne Standardsätze aus Büchern

Ihr Anschreiben stößt mit Sicherheit auf keinerlei Interesse, wenn Sie Standardsätze, die Sie aus Büchern oder Artikeln abschreiben, verwenden. Diese Art von Anschreiben sehen Personaler und Fachleiter täglich und es sind immer die gleichen Sätze. Damit werden Sie garantiert nicht auffallen und das kann schon bewirken, dass die Personaler sich die nächste Bewerbung ansehen.

Überlegen Sie sich, wie Sie Ihrer besten Freundin/ Ihrem besten Freund sagen würden, warum Sie das Unternehmen und die Position so interessant finden. Sie können ruhig z.T umgangssprachliche Worte, wie “toll”, “super” oder “total” verwenden und dabei aber einen professionellen Schreibstil beibehalten.

Machen Sie sich vorher Gedanken und recherchieren Sie über das Unternehmen. So können Sie Ihr Anschreiben auf das jeweilige Unternehmen anpassen und das wirkt vorbereitet und wirklich interessiert.

Fangen Sie direkt damit an, warum Sie das Unternehmen und die Position so interessant finden.

Danach beschreiben Sie kurz und auf den Punkt gebracht warum Sie für die Position geeignet sind. Sie bringen hier als erstes Ihre Erfahrungen und Kompetenzen und beschreiben dann noch warum Sie von der Persönlichkeit her passen. Sie schauen sich dafür genau die jeweilige Stellenbeschreibung an und beziehen sich in Ihren Ausführungen darauf.

Dann noch 1-2 nette Abschlußsätze und das war.

Sie können sich natürlich Sätze vorformulieren, die Sie dann jeweils etwas abändern und auf die jeweilige Stellenbeschreibung anpassen, um nicht jedesmal aufwendig ein kompett neues Anschreiben formulieren zu müssen.

Ganz wichtig auch: Ihr Anschreiben sollte nicht zu lang sein und auch nicht zu persönlich, sprich keine privaten Informationen, z.B dass Sie vor 5 Jahren nach Wien gezogen sind weil Ihr Vater so krank war.

 

2. Einen Lebenslauf der auf die jeweilige Stellenbeschreibung angepaßt ist

Ihr Lebenslauf sollte zeitlich chronologisch rücklaufend strukturiert sein, damit die Person, die ihn sich anschaut, zuerst die relevantesten Infos sehen kann, nämlich die aktuelle Berufserfahrung und nicht die Schulzeit.

Führen Sie als Erstes Ihre persönliche Daten auf, dann die Berufserfahrung, anschliessend die Ausbildung, dann wenn passend Weiterbildungen, gefolgt von IT- und Sprachkenntnissen und abschließend Interessen.

Auch Ihren Lebenslauf sollten Sie an die jeweilige Stellenbeschreibung anpassen. D.h in Ihrem Lebenslauf sollten die für die jeweilige Position wichtigen Anforderungen zu sehen sein. Die Erfahrungen, die gefragt sind, sollten Sie in Ihrem Lebenslauf erwähnen, überall wo es zufrifft.

Schreiben Sie unter jede Position Min. 5 Aufgabenschwerpunkte, die Sie dort haben bzw. Hatten.

Je mehr Berufserfahrung Sie haben, desto weniger müssen Sie bei Ihren ersten beruflichen Stationen hinschreiben, sonst wirds zu lang. Beschränken Sie sich auf die letzten 3-4 Positionen, die innehatten bzw. auf diejenigen, die für den Job, auf den Sie sich bewerben, relevant sind.


 

3. Präsenz in den gängigen Social Media Kanälen

Achten Sie darauf, dass Ihr Xing- und Linkedin Profil ansprechend ist. Das sind im Businessleben im deutschsprachigen Raum die zwei gängigsten Plattformen auf denen sich viele Menschen tummeln.

Es ist heutzutag durchaus üblich, dass Personaler und Fachbereichsleiter sich Ihr Xing- und/oder Linkedin Profil anschauen. Auch wenn dies erst der Fall ist, wenn Sie schon “an Bord” des Unternehmens sind, sollten Sie hier doch auch einen guten Eindruck machen.

Sie müssen nur einmal ansprechend gestalten und dann steht es. Dann brauchen Sie nichts mehr machen.

Sie sollten hier u.a. darauf achten, dass Sie ein ansprechendes Foto hochladen. Menschen reagieren nunmal, wie schon in vielen Werbepsychologischen Tests bestätigt, viel mehr auf Bilder statt auf Text. Ob man will oder nicht, man kann quasi nicht anders als es anzuschauen.

Schauen Sie weiterhin, dass Sie die Schwerpunkte Ihrer Kompetenzen aufführen.

Ihre beruflichen Stationen sollten natürlich klar aufgeführt sein, am besten mit Ihren Tätigkeitschwerpunkten.

In Linkedin können Sie Referenzen einstellen. Wenn Sie so etwas haben, ist das natürlich top. Sie können auch proaktiv frühere Vorgesetzte oder Kollegen danach fragen.

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